Einschnecken- oder Zweischnecken-Futtermischwagen – welcher ist die richtige Wahl?
Einschnecken- oder Zweischnecken-Futtermischwagen – welcher ist die richtige Wahl?
Einschnecken- oder Zweischnecken-Futtermischwagen? Das ist eine der wichtigsten Fragen, die vor dem Kauf einer Maschine zur Zubereitung von TMR beantwortet werden sollte. Beide Konstruktionen können das Futter effektiv zerkleinern und mischen, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich Fassungsvermögen, Gesamtlänge, Leistung pro Mischzyklus sowie Platz- und Leistungsbedarf.
Ein Zweischnecken-Futtermischwagen ist nicht automatisch besser als eine Einschneckenmaschine. In einem Betrieb mit schmalen Durchfahrten oder begrenztem Rangierraum kann ein kürzeres Einschneckenmodell wesentlich praktischer sein. Betriebe, die große Mengen TMR zubereiten, können dagegen davon profitieren, die gesamte Ration mit einem Zweischnecken-Futtermischwagen in einem Arbeitsgang zu mischen.
In diesem Ratgeber erklären wir die Unterschiede zwischen den beiden Konstruktionen und zeigen, welche Bedingungen vor der Entscheidung geprüft werden sollten.
Beginnen Sie mit der Berechnung des erforderlichen Fassungsvermögens
Die Entscheidung zwischen einer oder zwei Mischschnecken sollte mit der Frage beginnen, wie viel TMR in einem Mischzyklus zubereitet werden soll. Die Gesamtzahl der Tiere ist wichtig, aber nicht der einzige entscheidende Faktor.
Berücksichtigen Sie außerdem:
- die Anzahl der Fütterungsgruppen,
- die Anzahl der täglich zubereiteten Rationen,
- die Häufigkeit der Fütterung,
- Zusammensetzung und Volumen der Ration,
- eine geplante Vergrößerung des Tierbestands.
Eine erste Berechnung können Sie mit dem ZAMET-Rechner zur Auswahl eines Futtermischwagens durchführen. Das Ergebnis hilft Ihnen dabei, das erforderliche Fassungsvermögen abzuschätzen und die Auswahl auf eine Ein- oder Zweischneckenkonstruktion einzugrenzen.
Wenn Sie den Zusammenhang zwischen der Größe des Tierbestands und dem Fassungsvermögen des Mischwagens genauer kennenlernen möchten, lesen Sie auch unseren Ratgeber: Wie wählt man die richtige Größe des Futtermischwagens für die Anzahl der Kühe?.
Wie funktioniert ein Einschnecken-Futtermischwagen?
Ein Einschnecken-Futtermischwagen verwendet eine vertikale Mischschnecke zum Zerkleinern und Vermischen der Futterkomponenten. Die an der Schnecke montierten Messer schneiden das Material, während die speziell konstruierte Schneckenwendel das Futter im Mischbehälter bewegt.
Diese Konstruktion ist relativ kurz und kompakt. Dadurch lässt sie sich leichter in schmalen Durchfahrten, auf kleinen Betriebshöfen und in Gebäuden mit begrenztem Rangierraum einsetzen.
Ein Einschnecken-Futtermischwagen ist empfehlenswert, wenn:
- kleine oder mittelgroße TMR-Chargen zubereitet werden,
- im Betrieb nur begrenzter Rangierraum zur Verfügung steht,
- die Futtergänge schmal sind,
- die Abmessungen der Stalleinfahrten begrenzt sind,
- der verfügbare Traktor nur über eine begrenzte Leistung verfügt,
- separate Rationen für mehrere kleinere Fütterungsgruppen zubereitet werden.
Der Einschnecken-Futtermischwagen FIDER-i MAXI von ZAMET ist mit einem Fassungsvermögen von 7 bis 12 m³ erhältlich.
Wie funktioniert ein Zweischnecken-Futtermischwagen?
Ein Zweischnecken-Futtermischwagen arbeitet mit zwei vertikalen Mischschnecken. Diese Konstruktion ermöglicht die Zubereitung einer größeren TMR-Charge in einem Arbeitsgang. Deshalb wird sie vor allem in größeren Betrieben und in der intensiven Tierhaltung eingesetzt.
Ein größeres Fassungsvermögen bedeutet in der Regel auch eine längere Maschine. Vor der Wahl eines Zweischneckenmodells muss daher unbedingt geprüft werden, ob der Futtermischwagen in die Gebäude passt und ausreichend Platz zum sicheren Rangieren vorhanden ist.
Ein Zweischnecken-Futtermischwagen ist empfehlenswert, wenn:
- eine große Menge TMR in einem Mischzyklus zubereitet wird,
- der Betrieb über große Fütterungsgruppen verfügt,
- die Anzahl der täglichen Beladungs- und Mischzyklen reduziert werden soll,
- ein Traktor mit geeigneten technischen Parametern zur Verfügung steht,
- Betriebshof und Gebäude ausreichend Platz bieten,
- eine Vergrößerung des Tierbestands geplant ist.
Der Zweischnecken-Futtermischwagen FIDER-i 2S MAXI von ZAMET ist mit einem Fassungsvermögen von 14 bis 20 m³ erhältlich.
Einschnecken- und Zweischnecken-Futtermischwagen – die wichtigsten Unterschiede
| Auswahlkriterium | Einschnecken-Futtermischwagen | Zweischnecken-Futtermischwagen |
|---|---|---|
| Größe der zubereiteten Charge | Klein oder mittelgroß | Groß |
| Gesamtlänge der Maschine | Kürzer | Länger |
| Manövrierfähigkeit | Einfacher bei begrenzten Platzverhältnissen | Benötigt mehr Rangierraum |
| Anzahl der Mischschnecken | Eine | Zwei |
| Typische Betriebsgröße | Kleine und mittlere Betriebe | Größere Betriebe |
| Anzahl der Mischzyklen | Geeignet für kleinere Chargen oder mehrere Fütterungsgruppen | Ermöglicht die Zubereitung einer größeren Ration in einem Arbeitsgang |
| Anforderungen an den Traktor | Abhängig von Fassungsvermögen und Ausstattung | Aufgrund der Maschinengröße in der Regel höher |
Die Tabelle zeigt allgemeine Unterschiede. Die endgültige Entscheidung sollte immer auf den technischen Daten des konkreten Modells und den Bedingungen im Betrieb basieren.
Mischt ein Zweischnecken-Futtermischwagen besser?
Die Anzahl der Mischschnecken allein entscheidet nicht über die Qualität der zubereiteten TMR-Ration. Die Gleichmäßigkeit der Mischung hängt außerdem von folgenden Faktoren ab:
- Konstruktion und Zustand der Mischschnecken,
- Position und Schärfe der Messer,
- Reihenfolge der Beladung,
- Futtermenge im Mischbehälter,
- Mischdauer,
- Struktur und Feuchtigkeit des Materials.
Ein richtig dimensionierter Einschnecken-Futtermischwagen kann eine sehr gleichmäßige TMR-Ration zubereiten. Eine Zweischneckenkonstruktion ermöglicht dagegen die effiziente Verarbeitung eines größeren Materialvolumens.
Ein Zweischneckenmodell sollte daher nicht ausschließlich in der Annahme gewählt werden, dass zwei Schnecken automatisch eine bessere Mischqualität gewährleisten. Die Größe der Charge und die tatsächlichen Einsatzbedingungen sind wichtiger als die Anzahl der Mischschnecken allein.
Prüfen Sie, ob die Maschine in den Betrieb passt
Fassungsvermögen und Anzahl der Mischschnecken müssen zu den vorhandenen Gebäuden passen. Ein längerer Zweischnecken-Futtermischwagen kann deutlich mehr Platz zum Wenden benötigen als ein Einschneckenmodell.
Messen Sie vor der Bestellung:
- Höhe und Breite aller Einfahrten,
- die schmalste Stelle des Futtergangs,
- die niedrigsten Träger und Installationen,
- die verfügbare Wendefläche,
- die Durchfahrten zwischen den Gebäuden,
- den Beladebereich,
- Arbeits- und Ladehöhe des Laders.
Es muss die gesamte Fahrstrecke der Maschine geprüft werden, nicht nur die Haupteinfahrt zum Stall. Probleme können erst beim Wenden an einer Säule, beim Durchfahren eines schmalen Abschnitts oder beim Positionieren des Mischwagens am Futtertisch auftreten.
In Betrieben mit älteren oder niedrigen Gebäuden kann ein kürzerer Einschnecken-Futtermischwagen die praktischere Lösung sein. Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, kann eine Zweischneckenmaschine eine größere Ration in einem Mischzyklus zubereiten.
Passen Sie den Futtermischwagen an den Traktor an
Ein größerer Futtermischwagen bedeutet mehr geladenes Material und höhere Anforderungen an den Traktor. Vergleichen Sie vor dem Kauf die technischen Daten des ausgewählten Modells mit dem Traktor, der die Maschine täglich bedienen wird.
Prüfen Sie:
- den erforderlichen Leistungsbedarf,
- die Zapfwellendrehzahl,
- die erforderliche Anzahl hydraulischer Anschlüsse,
- die Art der Anhängung,
- das Gewicht der vollständig beladenen Maschine,
- die Einsatzbedingungen an Steigungen und auf weichem Untergrund.
Es reicht nicht aus festzustellen, ob der Traktor einen leeren Futtermischwagen über einen ebenen Hof ziehen kann. Das gesamte Gespann muss auch bei voller Beladung sicher anfahren, wenden und anhalten können. Der Traktor muss zudem genügend Leistung für einen stabilen Betrieb des Mischsystems bereitstellen.
Die Anzahl der Fütterungsgruppen kann die Entscheidung verändern
Ein großer Tierbestand erfordert nicht immer den größten verfügbaren Futtermischwagen. Wenn die Tiere in mehrere Gruppen aufgeteilt sind, die unterschiedliche Rationen erhalten, wird die TMR in separaten Arbeitsgängen zubereitet.
Separate Rationen können beispielsweise zubereitet werden für:
- Kühe in unterschiedlichen Laktationsphasen,
- trockenstehende Kühe,
- Färsen,
- Kälber,
- Mastrinder.
In diesem Fall kann die Größe der größten Fütterungsgruppe wichtiger sein als die Gesamtzahl aller Tiere im Betrieb.
Die Zubereitung vieler kleinerer Chargen erhöht jedoch die Arbeitszeit, die Anzahl der Beladungsvorgänge und den Kraftstoffverbrauch. Deshalb sollten zwei Varianten miteinander verglichen werden: ein größerer Futtermischwagen mit weniger Arbeitszyklen oder eine kleinere Maschine, die mehrere separate Chargen zubereitet.
Berücksichtigen Sie Zusammensetzung und Struktur der TMR-Ration
Das Fassungsvermögen eines Futtermischwagens wird in Kubikmetern angegeben, während Futterrationen häufig in Kilogramm geplant werden. Eine Maschine sollte daher nicht ausschließlich auf Grundlage des Gesamtgewichts der Ration ausgewählt werden.
Zwei TMR-Chargen mit demselben Gewicht können ein sehr unterschiedliches Volumen einnehmen. Das tatsächliche Volumen wird unter anderem beeinflusst durch:
- den Anteil von Maissilage und Grassilage,
- die Menge an Heu oder Stroh,
- Länge und Feuchtigkeitsgehalt des Materials,
- den Anteil von Kraftfutter,
- die Reihenfolge, in der die Komponenten geladen werden.
Eine trockene, faserreiche Ration kann mehr Platz benötigen als eine schwerere und kompaktere Mischung. Der Mischbehälter sollte nicht überfüllt werden, da das Material genügend Raum benötigt, um sich frei zu bewegen und gleichmäßig zu vermischen.
Ein Betrieb mit einer voluminösen Ration kann daher einen größeren Futtermischwagen benötigen als ein anderer Betrieb mit derselben Anzahl an Tieren.
Berücksichtigen Sie die zukünftige Entwicklung des Tierbestands
Ein Futtermischwagen wird in der Regel für viele Jahre angeschafft. Realistische Pläne für die zukünftige Entwicklung des Betriebs sollten deshalb bei der Auswahl berücksichtigt werden.
Wenn der Tierbestand in naher Zukunft vergrößert werden soll, kann eine heute ausreichende Maschine schnell zu klein werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass grundsätzlich das größte verfügbare Modell gewählt werden sollte.
Ein überdimensionierter Mischwagen kann sich nur schwer für die aktuell zubereiteten kleinen Chargen nutzen lassen. Möglicherweise übersteigt er zudem die Möglichkeiten des vorhandenen Traktors oder passt nicht in die bestehenden Gebäude.
Berücksichtigen Sie vor der Entscheidung:
- die geplante Anzahl der Tiere,
- den voraussichtlichen Zeitpunkt der Bestandserweiterung,
- eine mögliche Modernisierung des Stalls,
- die zukünftige Aufteilung der Tiere in Fütterungsgruppen,
- die Verfügbarkeit eines leistungsstärkeren Traktors.
Die Kapazitätsreserve sollte auf realistischen Entwicklungsplänen basieren und nicht auf einer unbestimmten Möglichkeit einer zukünftigen Vergrößerung.
Wählen Sie das passende Futteraustragssystem
Die Art der Verteilung der zubereiteten TMR-Ration ist ebenso wichtig wie der Mischvorgang. Austrageöffnung, Austragsrutsche oder Förderband sollten eine gleichmäßige Futterverteilung unter den tatsächlichen Bedingungen des Betriebs ermöglichen.
Legen Sie vor der Auswahl der Ausstattung fest:
- auf welcher Seite das Futter ausgetragen werden soll,
- ob der Austrag auf einer oder beiden Seiten erforderlich ist,
- wie nah der Futtermischwagen an den Futtertisch heranfahren kann,
- ob Säulen oder andere Hindernisse vorhanden sind,
- wie breit der Futtergang ist,
- ob ein Förderband zur Vergrößerung der Austragsreichweite benötigt wird.
Die Zusatzausstattung sollte ein konkretes Problem im Betrieb lösen. Je nach Bedingungen können unter anderem eine zusätzliche Austrageöffnung, ein Längs- oder Querförderband, hydraulisch gesteuerte Gegenmesser, ein Magnet am Austragearm oder eine breitere Bereifung sinnvoll sein.
Häufige Fehler bei der Auswahl der Anzahl der Mischschnecken
Einer der häufigsten Fehler ist die Auswahl eines Futtermischwagens ausschließlich anhand der Anzahl der Kühe. Dabei werden die Struktur der Ration, die Fütterungsgruppen und die tatsächlichen Bedingungen in den Betriebsgebäuden außer Acht gelassen.
Weitere häufige Fehler sind:
- die Bestellung einer größeren Maschine ohne vorherige Vermessung der Zufahrtswege,
- die Nichtberücksichtigung des Wendekreises,
- die Auswahl eines Futtermischwagens, der nicht zum Traktor passt,
- die Wahl des Fassungsvermögens ausschließlich für den aktuellen Bedarf, ohne die realistische Entwicklung des Tierbestands zu berücksichtigen,
- der Kauf eines sehr großen Mischwagens für kleine TMR-Chargen,
- die Nichtberücksichtigung der Position und Reichweite des Austragssystems,
- die ausschließliche Orientierung am Kaufpreis.
Die Antwort auf die Frage „eine oder zwei Mischschnecken?“ sollte sich aus einer Analyse des gesamten Fütterungsprozesses ergeben und nicht nur aus einem Vergleich der Behältergrößen.
So wählen Sie einen Futtermischwagen Schritt für Schritt aus
Ein praktischer Auswahlprozess sollte in folgender Reihenfolge erfolgen:
- Ermitteln Sie die Anzahl der Tiere in jeder Fütterungsgruppe.
- Bestimmen Sie die Größe der größten Charge, die in einem Arbeitsgang zubereitet wird.
- Berechnen Sie das ungefähr erforderliche Fassungsvermögen des Futtermischwagens.
- Prüfen Sie Zusammensetzung und tatsächliches Volumen der TMR-Ration.
- Vermessen Sie die Gebäude, Zufahrtswege und Wendeflächen.
- Vergleichen Sie die Anforderungen der Maschine mit den technischen Daten des Traktors.
- Entscheiden Sie, ob eine oder zwei Mischschnecken erforderlich sind.
- Wählen Sie die Anordnung des Futteraustrags und die Zusatzausstattung.
- Besprechen Sie die vorgeschlagene Konfiguration mit dem Hersteller.
Diese Reihenfolge hilft Ihnen, eine Maschine auszuwählen, die nicht nur ausreichend groß, sondern auch praktisch und sicher im täglichen Einsatz ist.
Einschnecken- oder Zweischnecken-Futtermischwagen – Zusammenfassung
Ein Einschnecken-Futtermischwagen ist eine gute Wahl, wenn kleinere TMR-Chargen zubereitet werden und eine hohe Manövrierfähigkeit wichtig ist. Durch seine kürzere Konstruktion eignet er sich besonders für Betriebe mit begrenzten Platzverhältnissen.
Ein Zweischnecken-Futtermischwagen eignet sich besser für größere Chargen und für Betriebe, in denen die Anzahl der Mischzyklen reduziert werden soll. Traktor, Gebäude und Rangierflächen müssen jedoch für die größere Maschine ausgelegt sein.
Bei der endgültigen Entscheidung sollten das erforderliche Fassungsvermögen, die Fütterungsgruppen, die Zusammensetzung der TMR-Ration, die Gebäudeabmessungen, die technischen Daten des Traktors und die geplante Entwicklung des Betriebs berücksichtigt werden.
Den ersten Schritt können Sie selbst durchführen. Nutzen Sie den ZAMET-Rechner für Futtermischwagen, um das erforderliche Fassungsvermögen abzuschätzen. Anschließend können Sie das Ergebnis mit dem ZAMET-Team besprechen und die optimale Konstruktion und Ausstattung für Ihren Betrieb auswählen.
Wählen Sie den passenden Futtermischwagen für Ihren Tierbestand
Die gesamte TMR-Tagesration in einer einzigen Mischung.
Häufig gestellte Fragen
Ist ein Zweischnecken-Futtermischwagen nur für große Betriebe geeignet?
Zweischnecken-Futtermischwagen werden am häufigsten in Betrieben eingesetzt, die große TMR-Chargen zubereiten. Die Entscheidung sollte jedoch vom Fütterungssystem, der Größe der Fütterungsgruppen und dem verfügbaren Platz abhängen – nicht nur von der Gesamtzahl der Tiere.
Kann ein Einschnecken-Futtermischwagen ganze Ballen verarbeiten?
Ob und wie schnell ganze Ballen verarbeitet werden können, hängt von der Konstruktion der Mischschnecke, der Anzahl und Art der Messer, den Gegenmessern sowie der Art des Materials ab. Vor dem Kauf sollte die Ausstattung des konkreten Modells geprüft werden.
Welcher Futtermischwagen lässt sich leichter manövrieren?
Ein kürzerer Einschnecken-Futtermischwagen lässt sich in der Regel leichter manövrieren. Die tatsächliche Manövrierfähigkeit hängt jedoch auch von der Gesamtlänge des Gespanns, der Position der Achse und dem Aufbau des Betriebs ab.
Benötigt ein Zweischnecken-Futtermischwagen einen stärkeren Traktor?
Zweischnecken-Futtermischwagen sind in der Regel größer und transportieren mehr Material. Deshalb benötigen sie gewöhnlich eine höhere Traktorleistung. Der genaue Leistungsbedarf muss immer in den technischen Daten des ausgewählten Modells und Fassungsvermögens geprüft werden.
Bestimmt der Rechner auch die erforderliche Anzahl der Mischschnecken?
Der Rechner dient in erster Linie dazu, das erforderliche Fassungsvermögen des Futtermischwagens abzuschätzen. Die Anzahl der Mischschnecken sollte anschließend entsprechend dem berechneten Fassungsvermögen, dem verfügbaren Platz, den technischen Daten des Traktors und der Organisation der Fütterung ausgewählt werden.
Kann ich mit Blick auf eine Vergrößerung des Tierbestands einen größeren Futtermischwagen kaufen?
Ja, die Kapazitätsreserve sollte jedoch realistisch sein. Die Maschine muss auch mit den aktuell zubereiteten Chargen ordnungsgemäß arbeiten, in die Gebäude passen und mit dem verfügbaren Traktor kompatibel sein.


